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HydroTec Germany

Anwendung

Anwendungsbereiche

Isophob-K ist für die nachträgliche Horizontalsperre gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit vorgesehen.

Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit

Bei aufsteigender Feuchtigkeit steigt Wasser durch die Poren des Mauerwerks nach oben — über den kapillaren Transport. Die Isophob-Horizontalsperre unterbricht diese Saugwirkung bei allen Arten von Mauerwerk, auch bei Naturstein.

Schnittzeichnung: Wasser steigt aus dem Fundament kapillar ins Mauerwerk, die Horizontalsperre unterbricht den Transport.
Lage der Horizontalsperre im Mauerwerk

Flächensperre gegen Querdurchfeuchtung

Schnittzeichnung: überlappende Injektionszonen der Flächensperre an einer Kellerwand.
Überlappende Injektionszonen der Flächensperre

Bei Querdurchfeuchtung saugt die Wand Feuchtigkeit seitlich aus dem anliegenden Erdreich. Das ist der Fall, wenn die Außenabdichtung fehlt oder defekt ist.

Die Isophob-Flächensperre wird mit überlappenden Injektionszonen von innen eingebracht — ohne Aufgraben.

Fassadenhydrophobierung

Durch die Hydrophobierung von außen verschiebt sich der Taupunkt in das äußere Drittel der Wand. Die Wand kann ihre Luftaustauschfunktion von innen nach außen und umgekehrt weiter ausführen.

Wird eine Außenwand dagegen von innen gedämmt oder mit Möbeln zugestellt, wandert die Taupunktlinie nach innen: Die Wand wird feucht und kalt, anschließende Schimmelbildung ist zu erwarten.

Diagramm: ungestörte Innenwärmung der Wand, außen mit Isophob hydrophobiert, Taupunktlinie im äußeren Drittel.
Ungestörte Innenwärmung, außen hydrophobiert
Diagramm: Innenwärmedämmung durch Dämmplatten oder großflächige Möbel, Taupunktlinie wandert nach innen.
Innendämmung oder Möbel an der Wand

Druckwasser: Verpressung statt Hydrophobierung

Schnittzeichnung: austretendes Druckwasser am Übergang zwischen Kellerboden und Fundament.
Austretendes Druckwasser am Wandanschluss

Druckwasserschäden zeigen sich meist als Pfützenbildung im Innenbereich. Hier hilft keine Hydrophobierung: gegen anstehendes Druckwasser wirkt ein kapillarverschließendes Mittel nicht. Nötig ist eine Verpressung mit einem Harz, das an nassen Baukörpern haftet und die undichte Stelle verschließt — ein anderes Verfahren mit einem anderen Material.

Vor der Anwendung: die Ursache klären

Aufsteigende Feuchtigkeit ist kapillarer Feuchtetransport aus dem Untergrund. Sichtbare Schäden allein beweisen diese Ursache nicht. In Betracht kommen ebenso seitlich eindringende Feuchte, Druckwasser, Leckagen, Kondensation und hygroskopische Salze.

Vor einer Systemempfehlung gehören deshalb Baustoff, Wanddicke, Feuchte- und Salzstatus sowie der Lastfall geklärt. Eine Horizontalsperre löst nur das Problem, für das sie gemacht ist — bei einer anderen Ursache bleibt die Wand feucht.

Diese Beurteilung trifft der ausführende Fachbetrieb oder ein Sachverständiger vor Ort. HydroTec Germany nimmt keine Schadensdiagnose vor.